Der Weg zur günstigen Baufinanzierung

Nico Sgangarella - freier BaufinanziererWenn Du den Kauf oder Bau einer Immobilie planst, stehst Du sicher vor der Frage, wie und wo Du eine günstige Baufinanzierung erhältst. Welche Faktoren können beeinflusst werden, welche nicht? Nach wie vor befinden wir uns in einem äußert günstigen Zinsumfeld – trotz allem wird nicht jeder den Top-Zins erreichen.

 

Wer bestimmt den Zinssatz?

Immobiliefinanzierer denken, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Zinssatz für Baudarlehen bestimmt. Das ist ein Irrtum. Baukredite mit langen Zinsbindungen werden mit Pfandbriefe unterlegt und somit unabhängig von Entscheidungen der EZB. Die Pfandbriefrendite bildet somit die Grundlage für den Kreditzins. Dieser Faktor steht fest und ist somit nicht beeinflussbar.

Die Beleihung / Beleihungshöhe

Entscheidend für Deinen Zinssatz ist unter anderem die Relation aus benötigtem Darlehen im Vergleich zu den Gesamtkosten, die gewünschte Sollzinsbindung – ob 5, 10 oder gar 20 Jahre – und Deine Bonität. Den besten und günstigsten Zinssatz erhältst Du dann, wenn Dein Bedarf bei etwa 50 bis 60 Prozent der Gesamtkosten liegt. Das Kreditinstitut hat in diesem Fall kaum ein Risiko, zumal das zu finanzierende Objekt in der Regel einen höheren Wert hat. Ist jedoch Dein Kreditbedarf deutlich höher – vielleicht auch in Höhe des kompletten Kaufpreises – erheben die Banken einen ordentlichen Aufschlag auf den Zinssatz. Oft wird eine solche Finanzierung nur mit einer höheren Tilgung begleitet, um möglichst schnell das Risiko der Bank einzudämmen.

Für eine „gesunde“ Baufinanzierung empfehle ich, mindestens die Nebenkosten aus Eigenkapital zu erbringen, besser sind zwischen 10 und 20 Prozent Eigenkapital. Das verbessert nicht nur Deinen Zinssatz deutlich, es erhöht maßgeblich die Machbarkeit. Als Darlehensnehmer bist Du des Weiteren für eine größere Anzahl von Banken ein „interessanter Kunde“.

Zinsbindungsfrist entscheidet über Kondition

Auch die Zinsbindungsfrist – ob 5, 10 oder 25 Jahre – hat Einfluss in der Konditionsgestaltung. Eine Bank unterstellt bei ihrer Konditionsfindung, dass die Bauzinsen in Zukunft steigen werden und somit auch die Refinanzierungskosten. Es wird ein Durchschnittswert gebildet, der einen Zinsanstieg berücksichtigt. Je länger also die Zinsbindung, desto höher der Zinssatz. Aufgrund aktueller Entwicklung ist es empfehlenswert, einen möglichst langfristigen Baukredit abzuschließen. Selbst Zinsbindungen von 20 Jahren gibt es aktuell zu Konditionen, bei welchen früher noch nicht einmal die 5-jährige Zinsbindung möglich war.

Deine Bonität – ein wichtiger Faktor

Wie zuverlässig wirst Du bei der Rückführung des Darlehens sein? Das entscheidet eine Bank anhand deinem jetzigen Einkommen, des Eigenkapitals, Deiner bisherigen Zahlungsmoral sowie an Deinem Ausgabeverhalten. Die Bank erstellt aus diesen Faktoren ein Kundenprofil und entscheidet dann, ob sie mit einer Finanzierung eher ein gutes oder ein schlechtes Geschäft eingeht.

Jede Bank will ihr Risiko so gering wie möglich halten und das geliehene Geld auch wieder haben.

 

Du möchtest den möglichst günstigsten Zinssatz für Deine Baufinanzierung | Anschlussfinanzierung erhalten? Ich unterstütze Dich gerne dabei, Deine Finanzierung so aufzubereiten, dass auch Du in den Genuß günstiger Konditionen kommst.

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